Zeitraffer in Photoshop aufnehmen: Schritt für Schritt
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Photoshop besitzt keine eingebaute Funktion, die den gesamten Zeichenprozess als Zeitraffer aufzeichnet. Sie müssen die Bilder während der Arbeit erfassen; eine fertige PSD rekonstruiert nicht automatisch den Ablauf.
Möglich sind Bildschirmaufnahme, regelmäßige Bildexporte per Skript oder ein Plugin zur Aufnahme der Leinwand wie PSFlow. Entscheidend ist, ob Sie die Bedienung oder nur die Entwicklung des Bildes zeigen möchten.
Protokoll und Zeitleiste sind keine Prozessaufnahme
Das Protokoll speichert eine begrenzte Zahl von Zuständen zum Rückgängigmachen. Nach dem Schließen liegt keine vollständige Aufnahme in der PSD. Die Zeitleiste animiert vorhandene Ebenen, zeichnet aber deren Entstehung nicht auf.
Methode 1: Bildschirmaufnahme
Eine Bildschirmaufnahme zeigt Werkzeuge, Ebenen und Mausbewegungen und eignet sich für Unterricht. Anschließend können Sie sie im Videoeditor beschleunigen.
- •Zoom und Verschieben werden mitgeschnitten und können beschleunigt unruhig wirken.
- •Menüs und Benachrichtigungen können im Bild erscheinen. Lange hochauflösende Aufnahmen benötigen Speicher und Rechenleistung.
- •Für die Erklärung konkreter Arbeitsschritte ist die sichtbare Oberfläche ein Vorteil.
Methode 2: regelmäßige Schnappschüsse
Ein Skript exportiert das Dokument regelmäßig als PNG; FFmpeg oder ein Editor setzt die Bilder zusammen. Sie erhalten nur das Werk, verwalten aber Skript, Ordner, Intervall und Videoerstellung selbst. Häufige Exporte großer Dokumente können die Arbeit unterbrechen.
Methode 3: ein Plugin zur Aufnahme der Leinwand
PSFlow erfasst Dokumentänderungen über Photoshop Generator. Bedienfelder, Menüs, Zoom und Verschieben der Ansicht erscheinen nicht im Ergebnis. Bei unveränderter Leinwand werden nicht fortlaufend gleiche Bilder hinzugefügt. F_Record ist eine kostenlose quelloffene Alternative derselben Kategorie; Plattformen und Installation stehen auf der Vergleichsseite.
PSFlow unterstützt Photoshop CC2020 und neuer, Windows 10+ und macOS. Die dauerhafte Lizenz kostet einmalig 15.90 US-Dollar.
Die erste Aufnahme mit PSFlow
- Installieren Sie die passende Version und starten Sie Photoshop neu.
- Öffnen Sie PSFlow je nach Photoshop-Version über Window > Extensions oder Plugins.
- Drücken Sie vor dem ersten Strich Record. Das Panel darf geschlossen werden; die Aufnahme läuft weiter.
- Drücken Sie am Ende Stop. Öffnen Sie die Aufnahme unter History mit Play in der Video Workbench im Browser.
- Prüfen Sie die Vorschau, kürzen Sie Anfang und Ende und schließen Sie unerwünschte Frames aus. Diese lassen sich wiederherstellen.
- Wählen Sie Dauer, Seitenverhältnis, Auflösung, Dateiname und Speicherort. Zum Teilen exportieren Sie MP4.
Einstellungen nach Verwendungszweck
- •Länge: Behalten Sie wichtige Phasen wie Skizze, Farbe und Abschluss und kürzen Sie Wiederholungen.
- •Auflösung: 360, 720, 1080 und 1440 beziehen sich auf die kurze Seite, ohne Hochskalierung. Bei ausreichend großer Quelle zielt 1080 mit 16:9 auf 1920 × 1080.
- •Ausschnitt: Prüfen Sie 16:9 und 9:16 separat, damit das Hauptmotiv erhalten bleibt.
- •Format: MP4 in Standard- oder hoher Qualität zum Teilen, verlustfreies MKV zum Archivieren. Wählen Sie vor der Aufnahme PNG, wenn Quellpixel erhalten bleiben sollen. JPEG-Verluste lassen sich nicht zurückholen.
Wenn die Aufnahme leer bleibt
Prüfen Sie den Aufnahmestatus, Änderungen an der Leinwand und Generator. Nutzen Sie eine unterstützte Photoshop-Version und aktuelles PSFlow; manche Probleme älterer Versionen wurden behoben. Kontrollieren Sie Anfang, Ende und Ausschnitt der exportierten Datei. Installationsbilder und Details finden Sie in der Anleitung.
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Vom ersten Strich bis zum fertigen Video: Aufnahme, Tempo, Bildausschnitt und Export.
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