Den Zeichenprozess in Photoshop als Video aufnehmen

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Ein Video des Zeichenprozesses zeigt, wie ein Bild entsteht. Starten Sie die Aufnahme in PSFlow vor dem ersten Strich. Öffnen Sie anschließend die Video Workbench, bearbeiten Sie die Aufnahme und exportieren Sie sie als MP4. Die Photoshop-Oberfläche ist im Video nicht zu sehen.

Sie benötigen Photoshop CC2020 oder neuer und Windows 10+ oder macOS. PSFlow kostet einmalig 15.90 US-Dollar für eine dauerhafte Lizenz. Die Zeitraffer-Anleitung hilft bei der Wahl einer Aufnahmemethode.

Leinwand statt wechselnder Ansicht

Bildschirmaufnahmen erklären Werkzeuge, zeigen aber auch Bedienfelder und Ansichtsbewegungen. Häufiger Zoom kann in Zeitraffer stören. PSFlow erfasst das Dokument: Sie können Details vergrößern, während das Ergebnis auf das Werk begrenzt bleibt.

Aufnahme und Export

  1. Installieren Sie PSFlow, starten Sie Photoshop neu und öffnen Sie das Panel.
  2. Klicken Sie vor dem ersten Strich auf Record.
  3. Zeichnen Sie normal weiter. Das Panel darf geschlossen werden; unveränderte Leinwände erzeugen nicht ständig gleiche Frames.
  4. Drücken Sie Stop und öffnen Sie unter History die Aufnahme mit Play.
  5. Kürzen Sie Anfang und Ende, schließen Sie unnötige Frames aus und prüfen Sie, ob alle wichtigen Phasen erhalten sind.
  6. Stellen Sie Dauer, Verhältnis und Auflösung ein. Exportieren Sie MP4 in Standard- oder hoher Qualität mit gewünschtem Namen und Speicherort.

Das Tempo am Werk ausrichten

Große Formen entstehen anders als wiederholte Detailkorrekturen. Zeigen Sie Skizze, Farbaufbau, Licht und Abschluss und kürzen Sie Wiederholungen. Intro und Outro können Sie in der Vorschau prüfen.

  • Probieren Sie für ein Video im Querformat zunächst 2–5 Minuten und kürzen Sie nach Inhalt.
  • Für kurze Hochformatvideos sind 15–60 Sekunden ein Ausgangspunkt. Zeigen Sie am Anfang kurz das fertige Werk.
  • Für ein Portfolio können 60–90 Sekunden passen. Das sind Schnittvorschläge, keine Plattformgrenzen.
  • Lassen Sie das fertige Bild am Ende einige Sekunden stehen.

Export prüfen

  • Nutzen Sie MP4 zum Teilen. Beginnen Sie mit Standard und vergleichen Sie hohe Qualität bei feinen Linien und Farbverläufen.
  • 1080 ist die kurze Seite. Eine ausreichend große Quelle ergibt bei 16:9 das Ziel 1920 × 1080 und bei 9:16 1080 × 1920. Kleine Quellen werden nicht vergrößert.
  • Exportieren Sie dieselbe Aufnahme bei Bedarf in beiden Formaten und kontrollieren Sie Motiv und Signatur.
  • Für ein Archiv ist verlustfreies MKV verfügbar. Wählen Sie PNG vor der Aufnahme, um JPEG-Verluste in den Frames zu vermeiden.
  • Öffnen Sie die gespeicherte Datei und prüfen Sie ersten Frame, letzte Striche, Farben und Ausschnitt vor dem Veröffentlichen.